Anthropology on Trial
USA 1983 | 57 Min. | 16 mm
Zwei Jahre hielten sich Phil Agland, Lisa Silcock und Michael Harrison bei den Baka-Pygmäen, tief im tropischen Regenwald Ost-Kameruns auf. Während dieser Zeit bauten sie ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zu … mehr
Die Tétes Brulées’ (Hitzköpfe), Jean Marie, Sansibar, Roger, Martin und Afata, tanzen und spielen mit vollgeladenen Rucksäcken Bikutsi-Musik, doch die Tetes Brulees’ gehen mit ihren elektrischen Gitarren über den Bikutsi, einen uralten Rhythmus des Beti-Landes weit hinaus.
Ciaire Denis, die Regisseurin von CHOCOLAT, entdeckt diese Herren aus dem Tropenwald von Kamerua. Sie begleitet die erste Tournee der Gruppe durch Frankreich.
In der ‘Schakal-Bar’ von Jaunde stand man Kopf. Jean Marie bringt die Tetes Brulees’, fünf herumstreunende Musiker, zusammen. Ihre Musik, der Bikutsi, stammt aus dem Beti-Wald. Sie haben kahlrasierte Schädel und aus Jux eine weiße Körperbemalung. Sie wollen den Krawattentypen von Jaunde in Erinnerung rufen, daß sie sich vor hundert Jahren den Schädel rasierten. Jean Marie, Sansibar, Roger, Martin und Afata sprechen Pidgin-Englisch, Ewondo, Saoussa und Französisch, je nach dem welchen Farbton sie Ihrer Sprache verleihen wollen. Sie spielen einen aufregenden Rock aus den Wäldern Kameruns. ‘Man No Run’ - Das ist eine Redensart, es ist primitives Englisch, eine Zuhälter- und Vagabundensprache; man nennt es Pidgin. ‘Man don’t run’, das heißt: ‘Lauf nicht weg, bleib’ bei uns bis morgen früh’.
Zwei Familien der Wodaabe, nomadischer Viezüchter im Norden Nigerias, behaupten sich gegen staatliche Bestrebungen sie sesshaft zu machen. Die Wodaabe lehnen das Leben der Bauern für sich ab, betrachten es … mehr
Die wild wuchernde Stadt frisst die Dörfer auf; die Bauern verschwinden oder geben sich selber auf; eine jahrhundertelange harmonisch fortschreitende Entwicklung steht still. Alle humanen und kulturellen Werte weichen einer … mehr