“Am I pretty?” When asked online, this banal question opens up a loop of found- footage videos uploaded by teenagers all over the world on the internet. Though the identical … mehr
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Home Is Not A Place
(Zuhause Ist Kein Ort)
Deutschland, Österreich 2015 | 14 Min. | OmeU
“But there was a choice: my parents or my children.” Through personal film recordings and narrated pieces of memory, the film tells the story of a forced migratory voyage of … mehr
“Self-portrait. In 1998 our family came under armed attack. We were able to escape and we fled Grozny. We have been silent about it since”. Vladlena Sandu tells an incisive … mehr
“My birthday is the brightest day of my life. My birthday always starts at the cemetery”. This is the autobiographical film about the perceiving intertwining meanings of life and death … mehr
Die jüdische Filmemacherin Iris Zaki heuert bei einem Frauenfriseursalon in Wadi NisNas, einem quirligen christlich-arabischen Viertel Haifas an. Hierher kommen die unterschiedlichsten Frauen des Quartiers. Während sich die arabischen und … mehr
Der sympathische Dr. Sami ist Veterinär im Zoo von Qalqilya, im Westen der Westbank nahe der israelischen Grenze. Sein größter Traum ist es, den Besuchern zwei Giraffen zeigen zu können, … mehr
So, 28.05.2017 15:45
Bergarbeiterstreik in Butte, Montana, im Revolutionsjahr 1917. Zehntausende haben in den Kupferminen der Anaconda Mining Company bereits ihr Leben gelassen. Die damals radikale Industrial Workers of the World (IWW) beginnt … mehr
At five in the morning, before any professor or student enters the building of the well-established SAOS University in London, a lot of work needs to be done: Cleaning toilets, … mehr
So, 28.05.2017 18:00
Wer sich in Algerien auf Checks and Balances, das System der Gewaltenteilung beruft, sagt Malek Bensmaïl, ist bereits ein Provokateur. Denn wer dort für eine Ausgewogenheit der Macht eintreten will, … mehr
City of the Sun
(Mzis Qalaqi)
Katar, Niederlande, USA 2015 | 104 Min. | OmeU
Der Titel dieses Films wirkt wie reine Ironie. Die Sonne scheint nie in Tschiatura, der westgeorgischen Minenstadt, die einst 50 % des weltweit benötigten Metalls Mangan förderte. Heute bietet die Stadt eine gespenstische Kulisse verfallender Industrieanlagen und Betonkolosse, über die marode Seilbahnen ins Ungewisse schweben.
Die Menschen, die hier leben, trotzen dem Verfall. Ein Mann zerhämmert Betonwände, um die Stahlträger zu verkaufen. Eigentlich ist Zurab ein engagierter Musiklehrer, der mäßig interessierten Schülern oder einem beschwingten Frauenchor die richtigen Noten vorgibt. Zwei junge Athletinnen trainieren trotz Mangelernährung stoisch für die nächsten Olympischen Spiele. Archil arbeitet noch im Bergwerk, seine Leidenschaft gilt jedoch einer Laientheatergruppe.
Die Landschaft und Gebäude, in denen sie sich bewegen, scheinen eine überdimensionierte Bühne für ihre alltäglichen Aktivitäten. Mit herausragender Kameraarbeit gelingt es CITY OF THE SUN, aus dem Kontrast zur verfallenden Architektur einer früheren Ära Gewinn zu schöpfen und menschliches Tun in seiner Robustheit, Gelassenheit und Fähigkeit zum Glück zu porträtieren.
Rati Oneli geb. 1977 in Tiflis, Georgien. Er studierte dort Orientalistik sowie International Relations and Media in New York. Zurzeit verfolgt er sein PhD in Philosophie an der European Graduate School. Rati Oneli ist als Regisseur, Produzent und Editor tätig. Er produziert zwei Kurzfilme von Dea Kulumbegashvili, die in Cannes gezeigt wurden (INVISIBLE SPACES, 2014; LETHE, 2016). MZIS QALAQI ist Onelis erster abendfüllender Film. Kurzfilme: LEITMOTIF (2012), THEO (2011).

