Ethno-Fiction: Ein soziologisches Portrait eines kleinen Dorfes in Belgien und der Liebe ihrer Einwohner zum Amateurtheater. ‘Les Amis du plaisir’ wurden 1895 gegründet. Ihr Regisseur ist der sehr dynamische Néry … mehr
Hommage an Luc de Heusch
Ethno-Fiction: Ein soziologisches Portrait eines kleinen Dorfes in Belgien und der Liebe ihrer Einwohner zum Amateurtheater. ‘Les Amis du plaisir’ wurden 1895 gegründet. Ihr Regisseur ist der sehr dynamische Néry … mehr
LES AMIS DU PLAISIR TRENTE ANS APRÈS
Die Freunde des Vergnügens 30 Jahre später
Belgien 1995 | 44 Min. | 35 mm, frz. OF
Es ist dreißig Jahre her, daß Luc de Heusch mit seinem Team in dem kleinen Dorf Moulbaix die Einwohner bei ihrer Arbeit und ihrer Theaterleidenschaft filmte. Nun kehrt Luc de … mehr
Mit diesem satirisch ethnographischen Film werfen wir einen Blick auf Menschen die essen. Wir verbringen ein Achtel unseres Tages mit dem Einnehmen von Mahlzeiten. Der alltägliche Essrhythmus in Brüssel, ein … mehr
RWANDA - TABLEAUX D’UNE FEODALITE PASTORALE
Ruanda - Abbild eines pastoralen Feudalismus
Belgien 1955 | 45 Min. | 16 mm, frz. OF
Der Film rekonstruiert die sozialen Beziehungen zwischen Hutu-Feldbauern und Tutsi-Hirten im Königreich Ruanda (Rwanda) nach 1900, zu einer Zeit als die Kolonisation im Land noch nicht so spürbar war. Misago, … mehr
SUR LES TRACES DU RENARD PÂLE
RECHERCHES EN PAY DOGON 1931-1983
Belgien 1984 | 48 Min. | 16 mm, OmeU
Auf den Spuren des bleichen Fuchses; Nachforschungen im Land der Dogon 1931-1983 Der Film reflektiert die »intellektuellen Abenteuer« Marcel Griaules, dem Begründer ethnologischer Feldforschung in Frankreich. Seit 1931 widmete er … mehr
UNE REPUBLIQUE DEVENUE FOLLE - RWANDA 1894-1994
Eine Republik wird wahnsinnig - Ruanda 1894-1994
Belgien 1996 | 75 Min. | BetaSP, OmeU
1954 drehte Luc de Heusch seinen ersten Film über die Beziehungen zwischen Tutsi-Hirten und Hutu-Feldbauern im alten zentral-afrikanischen Königreich Ruanda. In seinem neuesten Film rekonstruiert er die jüngere Geschichte des Landes: Von der Kolonisierung durch die Deutschen und Belgier und dem Unabhängigkeitsdrama bis zur Machtergreifung G. Kayibandas und der Diktatur J. Habyarim-anas. Der Film möchte das Gesicht einer zunächst durch die Kolonisation und dann durch das republikanische Regime deformierten Gesellschaft aufzeigen. Im Gegensatz zu dem durch Desinformation geprägten Bild in der öffentlichen Meinung, ist der Genozid nicht die letzte Episode eines Kampfes zwischen zwei verschiedenen »ethnischen Gruppen«. Hutu und Tutsi formierten sich lange zuvor in einer Nation, in der die Bewohner dieselbe Sprache sprachen, dieselbe Religion ausübten und gleichermaßen den sakralen König als Autorität anerkannten.

