BADOU BOY
Senegal 1970 | 60 Min. | 16 mm, frz. OF
Ein ironischer Blick auf die unterschiedlichen Gebäude und Viertel von Dakar. Diese architektonischen Besonderheiten sind das Ergebnis der zahlreichen Kolonialisierungen, die die Stadt geprägt haben. »Ich habe die Unterschiede in … mehr
»Seit sehr langer Zeit ist der Handverkauf von Zeitungen in den Straßen von Dakar den Jungen der Stadt vorbehalten. Sili, ein kleines Mädchen lebt auf den Straßen und bewegt sich … mehr
»Marigo träumt von seinem Instrument, der ‘Congoma’, die die boshafte Vermieterin aufgrund ausgebliebener Mietzahlungen konfisziert hat. Um es zurückzubekommen, kauft sich Marigo ein Los der Staatslotterie. Ein kostbares Dokument, das er sorgfältig an seine Türe klebt, damit es niemand entdeckt. Und wie es das Schicksal will, gewinnt seine Nummer. Zu seinem Ärger jedoch hat Marigo das Los allzu gründlich an der Tür festgeklebt, und er muß sie letztendlich aus den Angeln reißen und sie auf dem Kopf zum Schalter der Staatslotterie tragen. Allerdings stellt sich am Schalter ein letztes Hindernis heraus: Zwar hat er das Große Los gezogen, doch die für die Auszahlung unerläßliche Kontrollnummer befindet sich auf der Rückseite des angeklebten Scheins. Das Los muß also um jeden Preis herunter, aber so, daß die Kontrollnummer keinen Schaden nimmt. Da hat Marigo eine geniale Idee. Am Ozean, auf einem Stein sitzend läßt er seine kostbare Tür von den Wellen liebkosen. Das Meer an der Westküste des Atlantiks kann abends schrecklich sein. Viel Glück, Marigo. Musiker und Märtyrer.«
(Djibril Diop Mambéty)
Als Mory der Kuhhirt sein Vieh zum Schlachthof führt, trifft er die Studentin Anta. Gemeinsam träumen sie davon, nach Frankreich zu gehen, um reich zu werden. Auf verschiedene Art und … mehr