freiburger film forum 2017 - Rückblick

Mit einer facettenreichen Auswahl und mehr als 50 Kurz- und Langfilmen aus 22 Ländern bot das Filmforum einen differenzierten Blick in unterschiedlichste Alltagswelten von Menschen aller Kontinente.

28 Filmemacher*innen aus ganz Europa, aber auch Indien, Mayanmar, Ukraine und Russland waren zu Gast und haben ihre Werke dem Publikum vorgestellt. John Gianvito (USA), ehemaliger Kurator des Flaherty-Filmseminars, betreute die Sonderreihe AMERICA THE BEAUTIFUL über Rassismus und soziale Konflikte im nordamerikanischen Dokumentarfilm.

Ein Höhepunkt des Festivals war der Besuch von Cecilia Mangini (*1927) und Luigi di Gianni (*1926), die mit CINEMATOGRAFIA DEMARTINIANA eine ethnologisch sehr interessante Reihe ihrer Kurzfilme aus dem Italien der 60er Jahre persönlich vorgestellt haben.

Das students’ film forum mit seinen Nachwuchs- und Erstlingsfilmen, das zwei Jahren zuvor sein Debut feierte, setzte eigene Schwerpunkte z.B. mit der Einladung der Yangon Filmschule in Myanmar oder der Präsentation der Arbeit der Gruppe FORENSIC ARCHITECTURE über ein syrisches Foltergefängnis.