Bitter Melons

John Marshall, Laurence Marshall
USA 1971 | 30 Min.

Dies ist ein Film über eine kleine Gruppe der Gwi/San. In einem Lager leben zusammen: Der blinde Musiker Ukxone, seine Frau und sein Sohn, zwei ältere Frauen, zwei Jungen und ein Mann, schließlich gehört noch !Gai mit Frau und Kind dazu. Ukxone spielt Lieder die er auf seinem Jagdbogen komponiert hat: Lieder zum Lobpreis der Melonen, Fallenjagd auf Antilopen, und über das sich Verirren im Busch. Sein Lieblingslied “Bittere Melonen” handelt von einer Frau, die von den benachbarten Bantus lernte, Melonensamen zu säen. Wilde Melonen schmecken bitter sagen die Ackerbauern, Ukxones Lieder beschwören die /gwi-Landschaft, die Vielfalt seiner Vegetation und Tierwelt. Er besingt aber auch die tägliche Routine des Sammelns und Jagens.

!Gai, ein Mitglied der Gruppe kehrt eines Tages mit seinen Verwandten zurück. Besucher und Gäste feiern dieses soziale Ereignis. Am Ende brechen !Gai und seine Familie begleitet von Ukxones “Bitter Melons” wieder auf, um in der Weite des Graslandes zu verschwinden. (Festival Katalog 1985)