Papua-Neuguinea

BLACK HARVEST

Bob Connolly, Robin Anderson
Australien 1991 | 90 Min. | 16 mm, OmeU
1991 - die Zeit der Ernte, des Sich-Bereicherns ist gekommen. Conolly / Anderson kehren zum dritten Mal zu den Ganigas zurück. Nichts scheint mehr zu stimmen. Der Kaffeepreis an den … mehr

COWBOY AND MARIA IN TOWN

Annie Stiven, Les McLaren
Australien 1991 | 59 Min. | 16 mm, OmeU
Wenn ein Kind zur Welt kam, sagte man ihm; “In Moresby bin ich auf der Erde, mein Haus ist im Himmel”. In der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben … mehr

FIRST CONTACT

Bob Connolly, Robin Anderson
Australien 1980-82 | 52 Min. | 16 mm, OmeU
In den Jahren 1930-34 drangen Michael Leahy, seine Brüder und Kumpanen als erste Weiße ins innere Bergland von Neuguinea vor - auf der Suche nach Gold. Was sie von anderen … mehr

JOE LEIGH’S NEIGHBOURS

Bob Connolly, Robin Anderson
Australien 1988 | 90 Min. | 16 mm, OmeU
Während jener Expedition der Leigh-Brüder in den 30er Jahren wurden die Weißen als ‘übernatürliche Wesen’ empfangen. Schnell bemerkten die Frauen, daß die ‘Geister’ auch nur normale Männer waren: Mischlingskinder wurden … mehr

TURNIM HED - Courtship and Music in Papua New Guinea

James Bates
Großbritannien 1992 | 52 Min. | 16 mm, OF

Auf dem Hochland Papua-Neuguineas wählt eine Chimbu-Frau ihren Ehemann nicht nach seinem Aussehen oder seinem Besitz, sondern anhand seiner Sangeskünste. Die jungen Männer verbringen viel Zeit damit, Lieder zu komponieren, um sich auf das Brautwerbungsritual “Turnim Hed” (aus dem Pidgin von “turning head”) vorzubereiten. Darin schmücken sich die jungen Männer mit Federn, Muscheln und Körperbemalung und singen danach gemeinsam vor den jungen Frauen, die ihre Anerkennung für den besten Sänger mit dem Rollen des Kopfes zum Ausdruck bringen.

In TURNIM HED verfolgen wir die Liebesgeschichte zwischen Anna und Kube, die zwei rivalisierenden Klans angehören. Kube erobert Annas Herz mit seinen Gesängen. Die Hochzeit wird zwischen den beiden Familien vereinbart. Einen Augenblick lang steht die Verheiratung des Paares auf der Kippe, da Kubes Verwandte nicht genügend Schweine für den Brautpreis einbringen können –es kommt zum Streit. Musik spielt vor allem als Gesang und im Flötenspiel eine große Rolle im Alltagsleben der Chimbu. Es werden Kriegslieder und spezielle Lieder für die Arbeit gesungen. Frauen singen zu Berggeistern und bitten um Regen für ihre Feldfrüchte. Botschaften für Nachbardörfer werden über die Bergtäler gejodelt und der Höhepunkt einer Chimbuhochzeit ist ein Beleidigungs -Singwettbewerb, der im allgemeinen mit einer Rangelei zwischen den Frauen endet.

James Bates (* 1960) ist Musikethnologe. Mit seinem ersten Film Turnim Hed’ gewann er den Bazil Wright Film Prize in Manchester 1992 und den Prix Bartok des Bilan du Film Ethnographique in Paris 1993.