Frauen

A Tree falls

M. Sjöström, T. Hakansson, U. Hultberg
Schweden 1976 | 90 Min. | OF
Aus der Sicht eines kleinen Mädchens des Yorubavolkes wird ein detailliertes Bild des Alltags im heutigen Nigeria eingefangen. Das Land zählt zu den reichsten und mächtigsten Staaten Schwarzafrikas; wobei Reichtum … mehr

Fad, Jal

Safi Faye
Senegal 1979 | 106 Min. | OmU
Fadial, eine Gemeinde von Ackerbauern, Viehzüchtern und Fischern, erlebte eine Blütezeit, in der jede Familie den vollständigen Ertrag ihrer Arbeit erhielt. Das blühende Fadial weckte neidvolles Begehren. Fadial war nicht … mehr

Femmes afriquaines

Nena Baratier
Frankreich 1977 | 4x13 Min. | frz. OF
La femme choisit Im Norden der Republik Kamerun, bei den D’ jimis, verläßt eine Frau ihren Ehemann und ihre Kinder um sich in einem anderen Dorf einen neuen Mann zu … mehr

Ton und Töne

Marlene Dittrich-Lux
BRD 1986 | 63 Min.
Der Film macht das Netz schöpferischer Kräfte und Prozesse deutlich, die das traditionelle Leben gestalten bzw. erhalten. Im Mittelpunkt steht der Alltag der Frauen mit ihren herkömmlichen Arbeitsbereichen, wie der … mehr

Visages des Femmes

Frauenportraits

Désiré Ecaré
Elfenbeinküste 1985 | 105 Min. | OF
film still - Quelle, africine.org

Dieser afrikanische Film beobachtet das Verhalten von Menschen im Übergang vom Tauschhandel zur Geldwirtschaft. Auf allen Stufen werden wir mit den Problemen des Geldumlaufs konfrontiert.

In Treichville, einem Vorort von Abidjan, versucht Bernadette, die zuerst Fisch verkaufte und dann Lendenschürze, ihren früheren Zustand zu verändern, indem sie sich jetzt rationellerer Geschäftsmethoden bedient. Dabei geht es ihr auch darum, im Zeitalter der Entkolonialisierung mit der Mode zu gehen, sich mit dem Phänomen Geld vertraut zu machen. Doch dazu braucht sie die Einwilligung ihres Mannes, eines Staatsbeamten.

Das Verhalten der Bankiers, die familiären Traditionen, die den Erfolgreichen verpflichten, sich unter allen Umständen um seine Angehörigen zu kümmern, die Reaktionen anderer Händler, die keine Frau in ihren Reihen dulden, und ihre eigene Unkenntnis der Marktgesetze verringern natürlich Bernadettes Chancen auf den Erfolg.

Im Dorf Koffikro erfüllt sich das tragische Schicksal N’Guessans, die sich nicht weiter als Objekt ihres Mannes sehen will und auf ihrem Recht auf eigener Liebe besteht. Während Bernadette sich entschlossen hat, die Männer mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen, und während N’Guessan es wagt, die dörfliche Mentalität ihrer Mitbewohner zu brüskieren, lernt Fanta Karate, um den Launen und Manien der Männlichkeit zu entkommen. Ihr Ziel ist es, ihnen die Stirn zu bieten und ihnen das entgegenzuhalten, was bisher nur sie benutzt haben: Kraft. Alle wollen sie der Vormundschaft des Mannes entrinnen und so leben, wie sie Leben verstehen: Emanzipiert in der Liebe, im Geschäftsleben und emanzipiert in der Kraft. Aber die Mittel, die sie einsetzen, widersprechen dem Ziel, das sie verfolgen. (Festival Katalog 1987)