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DERRIÈRE LA FORÊTFrankreich 1999 / 75 Min. / 35 mm / OmeU Regie: Gulya Mirzoeva; Kamera: Olivier Chambon, Steeven Petitteville; Ton: Francis Bonfanti, Yunus Acar; Schnitt: Gisèle Rapp-Meichler; Produktion: Les Films de l'Observatoire Verleih: Les Films de l'Observatoire, Tel: +33-(0) 3 88 19 42 02, Fax: +33-(0) 3 88 19 42 04, e-mail:filmsobs@tpgnet.net |
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Im Südwesten der Türkei, im Taurusgebirge, rufen sich die Bauern ihr Leben als Hirten in ihrer Kindheit in Erinnerung. Ihre Vorfahren, die vor langer Zeit aus Zentralasien gekommen waren, ließen sich schließlich in ihren Sommerweidegründen nieder. Heute ersetzen Häuser die ehemaligen Hirtenhütten. Dieser Film zeigt, wie alte Musiker beim Spielen den Geist der verschwundenen Hirtenpoesie wieder aufleben lassen. Der alte Hayri Dey, ein phantastischer Meisterspieler der Oboe und der üçtelli (einer schmalen, drei-saitigen Laute) lebt in Tasavlu, im Südwesten der Türkei. Eines Morgens beschließt er, die Çameli Berge zu überqueren, um einen Jugendfreund, Mehmet Sakir Akkulak, einen eigenwilligen Schäfer und leidenschaftlichen Geigenspieler, zu besuchen. Als er seinen Freund in den Bergen findet, überzeugt er ihn, mit ihm nach Tasavlu zu gehen, um dort yarenlik zu feiern. Yarenlik verbindet beschwingte Fröhlichkeit des Tanzes mit unstillbarer musikalischer Energie. Die wach werdende Jugendlichkeit verändert die von Freiheit schwärmenden alten Männer vollkommen. "In meinem Film, wollte ich hinter die Geheimnisse von Hayri und Mehmet kommen, die sie für mich besitzen: unfassbare Weisheit, freien Geist und einen vollkommenen Ausdruck von Freiheit. Ich wollte zeigen, dass die Zeit selbst fließt, sich verflüchtigt und Horizonte entstehen lässt, die mich wegen meiner Kindheit zutiefst berühren: Horizonte, in denen ich mich noch einmal wieder finden kann." (Gulya Mirzoeva) In the Taurus Mountains of southwest Turkey, peasants recall having been sheperds in their childhood. Their ancestors, who had come from central Asia long ago, eventually settled in their summer pastures. Today, houses have replaced the shepherds' huts. This film tells how old musicians meet to rekindle the spirit of a vanished pastoral world. Old Hayri Dev, outstanding master of the oboe and the "üçtelli" (a small, three-stringed lute) lives in Tasavlu (southwest Turkey). One morning, he decides he will set off on a journey across the Çameli moutains to visit a boyhood friend, Mehmet Sakir Akkulak, a rugged shepherd and impetuous violin player, who lives one walking day away. Finding his friend in the mountains, Hayri convinces Mehmet to return to Tasavlu along with him in order to feast "yarenlik." A "yarenlik" combines the giddy joy of dancing with an unquenchable musical energy. The spirit of youth completely alterates these old men, fond of total freedom. "In my film, I wished to get behind the secrets I believed Hayri and Mehmet to possess: unpredictable wisdom, freedom of spirit, the absolute expression of liberty. I wished to depict time itself floating, distance, horizons to which I am very sensitive because of my childhood: horizons where I can find myself once more." (Gulya Mirzoeva) Gulya Mirzoeva, geb. 1959 in Tadschikistan. Sie studierte am Gorki Literatur Institut in Moskau und lebt seit 1992 in Frankreich. Leiterin der TADZIKFILM STUDIOS. Filme: DVOE (1989); DEUS CONDERVAT OMNIA (1990); IA VIZU NIEBO (1990); SHABAT (1991); ANGEL (1992); RETURN TO DUSHANBE (2000). |
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Zuletzt bearbeitet am 19.05.2001 © aptum - mailto: webmaster@aptum.de |