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OS CARVOEIROSThe charcoal peopleBrasilien / USA 1999 / 67 Min. / 35 mm / OmeU Produktion & Vertrieb: José Padilha, Marcos Prado und Jozane Resende, Zazen Produções, Rua Peri, 251 / 403, Jardim Botânico, Rio de Janeiro, CEP 22460-100, Brasilien, Tel: +55-21 51 29 57 2, Fax: +55-21 23 90 19 5, e-mail: zazen_latso@uol.com.br |
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In den abgeholzten Ebenen Zentralbrasiliens, in denen einmal Eukalyptusbäume wuchsen, sehen die runden Holzkohleöfen wie Iglus aus. Aber anstatt die Menschen vor der Kälte zu schützen, ist ihre Wärme zerstörend. In OS CARVOEIROS erzählt der britische Regisseur Nigel Noble von den Arbeitern, die ihren Lebensunterhalt durch das Abholzen der Bäume verdienen, die Öfen bauen und das Holz verkohlen. Die Holzkohle wird in amerikanischen Stahlfabriken bei der Stahlherstellung verarbeitet, um später in der Fahrzeug- und Bauindustrie Verwendung zu finden. 60 000 Brasilianer sind in der Holzkohleindustrie beschäftigt. Sie führen ein Nomadenleben und wandern auf der Suche nach Arbeit quer durch ganz Brasilien von einem Waldgebiet zum nächsten. Sie können weder schreiben noch lesen, da sie seit ihrer Kindheit in der Holzkohleindustrie gearbeitet haben. Ihre eigenen Kinder sind zum gleichen aussichtslosen Leben verdammt, da es weder Geld noch die Möglichkeit zur Bildung gibt. Geschädigte Rücken, angegriffene Lungen und tief zerfurchte, geschwärzte Gesichter sind das Ergebnis. Der Regisseur Nigel Noble wurde zu OS CARVOEIROS durch die Fotografien von Marcos Prado inspiriert, die dieser von den 'Holzkohlemenschen' gemacht hatte. Der ruhige, erzählende Stil, die warmen Farben der baumlosen Landschaft und die melancholische Musik von João Nabuco verdichten sich zu einem traurigen, visuellen Gedicht über die von einem grausamen Schicksal Geschlagenen. On the deforested plains of Central Brazil where once eucalyptus trees grew, the primitive, round, charcoal ovens look like igloos. But instead of protecting people from the cold, their heat is devastating. In OS CARVOEIROS, the English director Nigel Noble introduces the workers who make a living by cutting down the trees, building the ovens, and burning the wood. The charcoal is processed into steel in Amercan steel mills and subsequently used for building cars and houses. Sixty thousand Brazilians are active in the charcoal industry. They lead a nomadic existence, moving across Brazil, from one forest to the next, in search of a job. The workers and their children are condemned to the same dead-end life, as there is neither money nor opportunity for educnd life, as there is neither money nor opportunity for education. The calm narrative style, the warmly lit images of the stripped landscape, and the melancholy music by João Nabuco, come together compose a sad visual poem about a people doomed. Nigel Noble, Filme u.a.: CLOSE HARMONY 1981; OLYMPIC DREAMERS 1983; VOICES OF SARAFINA (1989); SHOOT THE CLOCK (1997). |
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Zuletzt bearbeitet am 19.05.2001 © aptum - mailto: webmaster@aptum.de |