Kale and Kale

Der Film untersucht die subtilen alltäglichen Interaktionen und Beziehungen zwischen einem Onkel und Neffen und ihren Familien in einem Dorf in Nepal. Beide sind Musiker und haben denselben Spitznamen „Kale“ (Schwarzer). Die Rollen, die sie im Kreis der Familien und auch außerhalb des Dorfes spielen, werden wie nebenbei allmählich erschlossen. Durch das Tempo und die Länge der Szenen beschreibt der ethnografische Film auch das Vergehen der Zeit an diesem Ort. Er lädt den Betrachter ein, sich ruhig und mit offenen Sinnen auf die Menschen und ihre Umgebung einzulassen.

Stephanie Spray

geboren 1979 in Minnesota. Sie studierte Religionswissenschaften und machte 2004 ihren Master an der Harvard Divinity School. 1999 fuhr sie zum ersten Mal nach Nepal, wo sie die Musik, Religion und Sprache des Landes erforscht. Sie praktizierte u.a. die Kunst der Wanderschaft mit einer Gruppe von Musikern, den Gandharba. Es entstanden Filme, Audiostücke und Installationen. Seit 2006 unterrichtet und arbeitet sie am SEL auf ihren Doktorabschluss hin. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen und ethnografischen Festivals gezeigt.

Filme: MONSOON-REFLECTIONS (2008), UNTITLED, (BED) (2009) AS LONG AS THERE’S BREATH (2010), MANAKAMANA (2012, Co-Regie: Pacho Velez; Best First Feature - Special Mention / Golden Leopard - Filmmakers of the Present, Locarno Int. Film Festival), SNOW RIVER (Projekt in Arbeit)