THE BROKEN STRING

Für Millionen Menschen in Südafrika liegt das Trauma der Vergangenheit und ihrer Armut in der Tatsache begründet, daß sie von ihrem Land vertrieben wurden. Ein Prozeß, der schon vor 300 Jahren begann und in einigen Gegenden heute noch stattfindet. 1994 wurde das demokratische Südafrika mit dem Versprechen geboren, daß sich die Politik der Landaufteilung ändern würde. Rückerstattung und Neuverteilung des Landes würden einen Prozeß der Landreform in Gang bringen, und dem ländlichen Südafrika eine größere Chance zum Überleben und damit ökonomische Sicherheit geben.

Die Autoren dokumentieren den Beginn dieser Landreform. Ihr Film nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch den ländlichen Teil Südafrikas: Überall verstreut, die Ruinen vergangener Politik und (noch) die Hoffnung derjenigen, die ihr Land jetzt wieder zurückbekommen. In eindrücklichen Bildern schildert der Film die Geschichte der Enteignung dieser Menschen, die zurückreicht bis zu den Ureinwohnern Südafrikas: Bauern und Gemeinschaften aus Riemvasmaak, der Kalahari, Botshabelo, Vryheid and Queenstown. Sie alle teilen ihre Erfahrungen, ihre Hoffnungen und Ängste mit.