Thinking like a Mountain

In der höchsten Bergkette Kolumbiens leben die Arhuacos. Wie seit Jahrhunderten tragen sie ihre weißen Kleider, bewahren ihre Kultur und Spiritualität, die eng mit der sie umgebenden Natur verbunden ist. Alexander Hick nähert sich ihnen über diese Landschaft und gestaltet überzeugende Bilder der rituellen Einheit zwischen Menschen, Seen, Eis und Felsen. Zugleich rekapituliert der Film die jahrhundertlange, kaum bekannte Geschichte der Arhuacos, indem er sie sprechen lässt. Christliche Missionare versuchten sie umzukrempeln, auf ihrem Land wurden Plantagen angelegt, wo sie Sklavenarbeit leisten mussten. Im Bürgerkrieg gerieten sie zwischen die Fronten der Gewalt, manche unter ihnen kämpften für die FARC.

Wie der Klimawandel die Landschaft verändert, bröckelt jedoch das Selbstverständnis und die Widerstandskraft auch dieser indigenen Gemeinschaft, die nur noch in entlegenen Bergwinkeln in tradierter Weise ungestört leben kann. Zu weit ist die moderne Welt vorgedrungen. Welche Zukunft werden die Arhuacos haben?

Scorched Water

The Axolotl is a fascinating creature for a number of reasons, including its grotesque appearance, its ability to regenerate and primarily the fact that it exhibits the phenomenon known as neoteny, meaning that it retains characters of the larval stage all through its adult life. It lives in the lakes surrounding Mexico City and is believed to be immortal. In the film, the Axolotl a.k.a. Mexican walking fish, becomes a metaphor for Mexico City itself, in an essayistic inquiry into survival and adaptation. Alexander Hick: “Beginning with a collection of impressions and quotes about the Axolotl, it´s the film itself that goes through metamorphosis: The places, the people, the protagonists, the atmosphere, everything goes through gradual change. I am interested in documentary filmmaking as a process, where the outcome is at first unpredictable, undefined.‘‘ (Astra Film Festival)